Die Hauptstadt Schwedens ist nicht nur die größte Stadt Skandinaviens, sondern aufgrund ihrer besonderen Lage und ihrem maritimen Flair auch eine der schönsten Großstädte Europas. Jedenfalls für mich. Stockholm befindet sich an der Ostküste Mittelschwedens und besteht aus einer Gruppe unterschiedlich großer Inseln, die miteinander und mit den festländischen Stadtteilen über insgesamt 53 Brücken verbunden sind. Die Insel-Geografie selbst macht bereits den großen Reiz der Stadt aus. Du bist praktisch überall von Wasser umgeben. Und wenn nicht, ist es nicht weit bis zum nächsten Ufer. Der Westen der Stadt liegt im Mälarsee (Mälaren), der Osten in der Ostsee. Die beiden Gewässer werden durch die Schleuse Slussen getrennt – inmitten der Innenstadt zwischen der Altstadt (Gamla Stan) und dem Stadtteil Södermalm.

Blick von Skeppsholmen auf Gamla Stan in Stockholm bei Dämmerung. In der Mitte die Tyska Kyrkan. Im Vordergrund die schwedische Flagge. 
Eines der Top Ausflugsziele in Stockholm.


Ausflusgziele in Stockholm

Die hoch gelegenen Stadtteile und Inseln ragen auf imposanten schwarzen Steilfelsen empor. Ähnlich wie einige der städtischen Parks, die sich auf Felshügeln über das Stadtbild erheben. Darin eingebettet sind zahlreiche historische Bauten, in stolzer Bescheidenheit neben zurückhaltend selbstbewusster, moderner schwedischer Architektur. Zahlreiche Spazier- und Wanderwege auf den Küstenfelsen und Holzstegen direkt am Wasser lassen vergessen, dass du dich gerade mitten in einer Millionenmetropole befindest.

Viele der bekannten und weniger bekannten Sehenswürdigkeiten kannst du zu Fuß erkunden. Natürlich gibt es auch einige tolle Routen zu Wasser. Auf den städtischen Fähren. Und nicht zuletzt auf den Ausflugsschiffen in den Schärengarten. Ich habe viel Zeit in Stockholm verbracht, die Stadt auf eigene Faust zu Fuß erkundet und stelle hier meine 11 liebsten Stadtteile mit Sehenswürdigkeiten in Stockholm vor. Manches wirst du aus dem Reiseführer kennen, anderes ist vielleicht weniger offensichtlich und doch besuchenswert. Stockholm für Entdecker.

Hauptgebäude des Stockholmer Hauptbahnhofs. Blick in Richtung Riddarholmen. Stockholm Centralstation. Die Dächer schneebedeckt.
Centralstation – Der Hauptbahnhof von Stockholm im Winter.

Anreise mit dem Zug

Stockholm ist immer eine Reise wert. Besonders natürlich im Sommer. Es gibt unterschiedliche – mehr oder weniger beschwerliche – Verbindungen auf dem Landweg, die nach Stockholm führen. Am attraktivsten ist die Zugverbindung von Hamburg über Kopenhagen. Dieser Reiseweg ist zwar relativ anfällig für Verspätungen, dafür aber allein wegen der Fährüberfahrt über den Fehmarnbelt ein kleines Reiseabenteuer. Wenn du es nicht allzu eilig hast, solltest du nach Angeboten der Deutschen Bahn Ausschau halten.

Tickets für die Komplett-Verbindung IC394/ IC396 (Hamburg – Kopenhagen) – X2 550/ X2 542 (Kopenhagen – Stockholm) sind bisweilen ziemlich günstig und können durchaus mit den einschlägigen Billigfliegern mithalten. Und dann ist da noch die neue Direktverbindung: Ab dem 1. September 2022 ist es endlich so weit: Ein Nachtzug zwischen Hamburg und Stockholm wird uns das Umsteigen ersparen. Und auch der Geldbeutel wird sich freuen. Wenigstens zu Beginn bietet SJ (die schwedische Bahn) Tickets für 467 Kronen (45 €) pro Fahrt im Schlafwagen an. Also, für weniger als 100 € hin und zurück (Quelle: travel-dealz.de).

Abfahrt in Kopenhagen: der letzte Abschnitt Richtung Stockholm Centralstation.

Gamla Stan – Der Historische Stadtkern

Zu den wichtigsten und auch schönsten Attraktionen gehört natürlich auch in Stockholm die Altstadt. Auf den drei kleinen Mälaren-Insel Stadtholmen, Helgeandsholmen und Riddarholmen südlich des heutigen Stadtzentrums wurde Mitte des 13. Jahrhunderts der Grundstein für die heutige Hauptstadt gelegt. Von einer Festung gegen feindlichen Einfall aus der Ostsee entwickelte sich Stockholm schnell zu einer wichtigen Handels- und Hafenstadt. Die Hafenkultur ist rund um die Altstadt sichtbar und spürbar. Und auch der mittelalterliche Charme der engen Gassen Gamla Stans („Alte Stadt“) hat sich bis heute erhalten – natürlich ergänzt durch ein attraktives – aber nicht zu aufdringliches – touristisches Angebot.

Blick auf den Stortorget in Gamla Stan, Stockholm. Im Hintergrund die bunten Häuser.
Der Stortorget in Gamla Stan erzählt düstere Episoden der Stadtgeschichte in bunter Mittelalter-Ästhetik.

Vom Hauptbahnhof aus erreichst du die Altstadt fußläufig in etwa 10 Minuten. Wenn du also etwa nur auf kurzer Durchreise Richtung Norden bist, kannst du den historischen Stadtkern leicht erkunden. Für eine schnelle Besichtigungsrunde reichen 2 Stunden völlig aus. Natürlich lässt sich eine Altstadt-Tour auch auf einen ganzen Tag ausdehnen. Genug zu sehen und im Detail zu studieren gibt es: Auf der großen Insel all die schmalen Gassen mit den eleganten mittelalterlichen Häuserfassaden, Stortorget (der Hauptplatz) mit seiner bewegten Geschichte, die Deutsche Kirche (Tyska Kyrkan), die Nikolaikirche (Storkyrkan) und natürlich das Stockholmer Schloss (Kungliga slottet), um nur einige der prägenden Highlights zu nennen.

Riddarholmskyrkan bei blauem Himmel.
Die Riddarholm Kirche ist die Grabstätte der schwedischen Könige bis ins frühe 20. Jahrhundert.

Über Brücken gelangst du direkt auf die kleineren Inseln der Altstadt. Im Norden anschließend liegt Helgeandsholmen, die fast komplett vom schwedischen Parlament, dem Riksdag beansprucht wird. Im Westen kommst du auf Riddarholmen – einer kleinen Oase inmitten der Großstadt. Hier teilt sich die Statue des Stadtgründers Birger Jarl den zentralen Platz mit dem älteste erhaltene Gebäude der Stadt, der barocken Begräbniskirche der Könige, Riddarholmskyrkan. Zu Füßen dieser imposanten Kulisse kannst du am Ufer des Mälarsees westwärts einen tollen Blick auf das nicht weniger imposante Rathaus (Stadshuset), die Küste Södermalms und die Westbrücke (Västerbron) genießen. Hier empfehle ich speziell einen abendlichen Ausflug zum Blick über die Riddarfjärd Bucht gen Sonnenuntergang.

Highlights Gamla Stan

Djurgården und Gärdet – Kultur, Natur, Unterhaltung

Der vielleicht vielseitigste und zugleich erholsamste Teil Stockholms ist Djurgården. Der Königliche Tiergarten erstreckt sich östlich der Altstadt über ein riesiges Areal, das größtenteils von Grünflächen geprägt ist. Der kulturelle Teil des Tiergartens liegt unweit des Stadtzentrums und ist in weniger als 30 Minuten fußläufig von Gamla Stan aus über die Promenade Strandvägen erreichbar. Hier befinden sich diverse prominente Museen wie das Vasa-Museum, das Abba-Museum und das Nordische Museum (Nordiska Museet). Wenn du das anspruchsvollere Kulturprogramm hinter dir hast, erreichst du den Vergnügungspark Gröna Lund, dessen bis zu 121 Meter hohen Fahrgeschäfte das Stadtbild mitprägen. Während die Karussells nur in den Sommermonaten rotieren, ist die Gegend wegen der kleinen Seitengassen mit den roten Holzhäusern durchaus auch in der Nebensaison sehenswert.

Türme der Karusselle von Gröna Lund. Blick durch eine Gasse mit roten Holzhäusern.
Der Freizeitpark Gröna Lund ist von charmanten Seitengassen umgeben.

Holzhäuser gibt es auch im nahegelegenen Freilichtmuseum Skansen. Dem weltweit ersten seiner Art. Hier trifft schwedische Folklore auf die nordische Tierwelt. Eine Chance, echte Elche beim Elchsein zu beobachten. Auch außerhalb des Museums zeigen sich klassische Häuser, die den Weg in den grünen Park einleiten. Eine Wanderung ostwärts durch den königlichen Garten ist sicher in einer Stunde zu bewältigen.

Dort warten jedoch mit dem Schloss Rosendal, der dazugehörenden Orangerie und dem Rosendal Trädgård sehr sehenswerte Orte, und du kannst dir für eine ausführliche Tour durch den Djurgården durchaus einen halben oder gar ganzen Tag gönnen. Je nachdem, wie viele der Museen du besichtigen möchtest. Denn auch nördlich des königlichen Parks – auf der anderen Seite des Djurgårdsbrunnsviken – laden u.a. das Technikmuseum und das Ethnografische Museum zum informativen Exkurs ein.

Blick auf die Orangerie durch den Garten.
Gartenanlagen rund um die Orangerie. Im Frühjahr (März 2022) wartet man noch auf das Ergrünen der Pflanzen.

Diese befinden sich bereits im Stadtteil Gärdet und liegen nur einen Steinwurf von einem der sichtbarsten Wahrzeichen Stockholms entfernt. Dem Kaknästornet. Der etwas eigenartig gestaltete Fernsehturm ragt in scheinbarer Ferne aus der Parklandschaft heraus und ist tatsächlich nicht mal mehr 10 Fußminuten entfernt. Leider ist er seit 2018 nicht mehr für Besucher zugänglich. Hoch gucken geht, runtergucken nicht mehr.

Highlights Djurgården/Gärdet

  • Gröna Lund mit Freizeitpark
  • Museen: Vasa-Museum, Abba Museum, Nordisches Museum
  • Freilichtmuseum Skansen
  • Schloss Rosendal mit Orangerie und Rosendal Trädgård
  • Djurgårdsbrunnsviken
  • Technikmuseum und Ethnografisches Museum
  • Kaknästorget/ Fernsehturm
  • Haltestellen: Nordiska Museet/Vasamuset (Trm/Bus), Skansen (Tram/Bus), Kaknästornet södra (Bus)

Norrmalm und Vasastan – Stockholm City Center und neues Wahrzeichen

Stockholm hat natürlich nicht nur die Altstadt, die Seen- und Schärenlandschaft und die zahlreichen Park- und Küstenareale zu bieten. Auch wenn das schon mehr als genug wäre, um einen Besuch zu rechtfertigen. Die Hauptstadt bietet zudem alles, was eine moderne Metropole ausmacht. Und ist dabei auch Taktgeberin. Moderner Lifestyle, innovative Konzepte für Cafés und Restaurants, Shopping, Nightlife… Stockholm ist in diesem Punkt sicher nicht gerade günstig, aber eben exklusiv. Die Innenstadt ist sauber, aufgeräumt, fancy. Es gibt viele Straßenzeilen in unterschiedlichen Stadtteilen, die den ortstypischen urbanen Flair versprühen. Das eigentliche Stadtzentrum liegt nördlich und nordöstlich des Hauptbahnhofs Stockholm Centralstation und erstreckt sich über die Stadtbezirke Norrmalm und Östermalm.

Sergels torg in Stockholm bei Dämmerung mit Weihnachtsschmuck.
Der weihnachtlich hergerichtete Sergels torg in der Dämmerung.

In Norrmalm findest du neben den einschlägigen Shopping-Hotspots wie der Fußgängerzone Drottninggatan, dem Hötorget mit dem sympathischen Wochenmarkt und dem schillernden Sergels torg auch einige Parks und Grünflächen. Der große Kungsträdgården lädt im Sommer zu kulturellen Veranstaltungen ein, und im Winter zum Schlittschuhlaufen. Eine besonders schöne Ecke Norrmalms befindet sich im Norden, im Stadtteil Vasastaden (auch: Vasastan). Hier verteilen sich zahlreiche Ausgehmöglichkeiten rund um den Odenplan mit der wuchtigen Gustav-Wasa-Kirche. Die Fußballfelder des nahegelegenen Vasaparks werden zu Beginn des Winters bewässert, um eine Eisfläche zum Schlittschuhlaufen und Eishockey zu anzubieten.

Zwei japanische Tänzerinnen bei der Performance auf dem Kungsträdsgården. Im Hintergrund das Publikum.
Japanisches Kirschblütenfest auf dem Kungsträdgården, 2018.

Winterliche Aktivitäten gehören in Stockholm zum Stadtbild. Ebenso die moderne Gastronomie. Eines der pulsierenden Restaurant- und Café-Viertel der Stadt liegt westlich des St. Erikplans – hier bietet besonders die Rörstrandsgatan einiges an internationalen Restaurants mit schönen Außenterrassen. Ganz ohne Remmidemmi. Und auch ein neues Wahrzeichen der Stadt steht in Vasastan, genau genommen ein Zwillingswahrzeichen: Norra Tornen, die 2020 fertiggestellten Zwillingshochhäuser am nördlichen Eingang in die Hauptstadt. Die beiden innovativ gestalteten Wohngebäude ragen selbstbewusst aus der Umgebung heraus und sind mittlerweile prägend für die Stockholmer Skyline.

Blick vom Biomedicum-Hochhaus in Solna in Richtung Süden. Die Hochhäuser Norra Tornen ragen heraus.
Die Norra Tornen prägen seit 2020 das Stadtbild.

Eine Tour durch Vasastan empfehle ich besonders für die frühen Abendstunden, wenn die Zwillingstürme im Abendlicht schimmern, mit einem anschließenden Abendessen und/oder Drink in einem der vielen Lokale im Westteil. Vasastan lohnt sich auch als Abstecher bei einer Tour rund um Kungsholmen. Die beiden Stadtteile sind über die Brücke St. Eriksbron miteinander verbunden. Von hier aus ist es auch nicht weit zum Schloss Karlbergs Slott, vor dem sich eine kleine Wiese direkt am Wasser befindet. Sonnentanken mit Ausblick.

Winterlicher Blick auf das Karlbergs Slott von Kungsholmen aus.

Highlights Norrmalm/ Vasastan

  • Drottninggatan, Sergels torg, Hötorget
  • Kungsträdgården
  • Vasastan
    • Norra Tornen – Zwillingstürme
    • Odenplan und Vasapark
    • Karlbergs Slott
    • Restaurants im Rörstrandsgatan
  • Haltestellen: T-Centralen (Hbf), Hötorget (U-Bahn), Kungsträdgården (Tram, Bus), S:t Eriksplan (U-Bahn, Bus), Odenplan (U-Bahn, Bus)

Skeppsholmen – Kunst und Kastell

Egal ob du einen entspannten Tag in der Sonne mit Blick auf die Altstadt genießen möchtest oder auf der Suche nach einer gehaltvollen Brise Kunst bist: Die kleine Insel Skeppsholmen solltest du auf keinen Fall bei deinem Stockholm-Besuch auslassen. Für mich eines der kleinen Highlights der schwedischen Hauptstadt. Viele Tourist:innen kommen hier her, um auf dem legendären Hostel-Schiff Af Chapman zu übernachten, das hier seit 1949 im Hafen liegt und den ohnehin schon tollen Blick auf das Ufer von Gamla Stan schmückt. Die Sonnenuntergänge sind hier besonders sehenswert. Daneben befinden sich auf Skeppsholmen einige Kunstmuseen wie das Moderna Museet und die Freilichtausstellung einiger Nana-Skulpturen von Niki de Saint Phalle. In weniger als 30 Minuten kannst du die Insel entspannt umrunden.

Das Hostel-Schiff Af Chapman liegt vor Skeppsholmen. Foto bei Sonnenuntergang an Midsommar. Im Hintergrund die Küste von Södermalm.
Das Schiff Af Chapman prägt seit 1949 das Bild von Skeppsholmen.

Es gibt einige schöne Aussichtspunkte – unter anderem in Richtung Gröna Lund und Södermalm – und eine Reihe stolz den Hafen zierender historischer Schiffe. Es ist ruhig hier. Eine kleine Oase mitten in der City. Über eine kleine Brücke ist Skeppsholmen im Süden mit Kastellholmen verbunden. Eine noch viel kleinere Insel, die im Wesentlichen eine Festung beherbergt, und in frühen Zeiten als Vorposten und Produktions- und Lagerstätte für Munition diente. Das Kastell ist aus vielen Perspektiven sichtbar und eine Landmarke im Stockholmer Stadtbild. Eine kleine Attraktion ist das allabendliche Streichen der Frieden signalisierenden „Kriegsflagge“ auf dem Wachtturm. Wenn du also zu Sonnenuntergang auf Skeppsholmen unterwegs bist, oder vielleicht mit der Fähre von einem Schären-Ausflug zurückkehrst, wirst du die Chance haben, diensthabende Soldaten bei dieser traditionellen Routine zu beobachten.

Kastellholmen in der Abendsonne. Soldaten streichen die Kriegsflagge.
Die Fahne auf der Festung von Kastellholmen wird abends von geschultem Personal gestrichen.

Highlights Skeppsholmen

  • Hostel-Schiff Af Chapman
  • Moderna Museet (Modernes Museum)/ Östasiatiska Museet (Ostasiatisches Museum)
  • Nana-Skulpturen
  • Kastellholmen
  • Haltestelle: Ostasiatiska Museet (Bus)

Södermalm – Der Schönste Blick auf die Altstadt

Südlich der Altstadt – hinter den Brücken über die Mälaren/Ostsee-Schleuse Slussen befindet sich der vielleicht aufregendste Ortsteil Stockholms. Södermalm gilt unter anderem als modernes Hipster-Viertel mit vielen Cafés, Restaurants, Bars, Clubs und Boutiquen. Die Gegend ist für sich schon einen eigenen Artikel wert. Abgesehen von Slussen und dem berühmten Fotografie-Museum (Fotografiska), gibt es einige Straßenzüge und Viertel wie SoFo oder Hornstull, die auf jeden Fall zu den Highlights in Stockholm zählen. Auch die altehrwürdige Katharinenkirche (Katarina kyrka) befindet sich unweit der einschlägigen Szeneviertel. Ich persönlich bin gerne am Abend, zu Sonnenuntergang in Södermalm – im Viertel Mariaberget an der Nordküste der Insel.

Nachtfoto von der Münchenbryggeri in Södermalm.
Ehemals Brauerei – heute Veranstaltungszentrum: Münchens Bryggeriet am Fuße von Mariaberget.

Hier findest du eine verwunschene, mittelalterliche Kulisse rund um den nördlichen Bellmansgatan. Besonders in der winterlichen Dunkelheit kommt die besondere Atmosphäre hier zur Geltung. Enge und steile Kopfsteinpflaster-Gassen, mit freundlichen Farben gestaltete Wohnhäuser aus dem 18. Jahrhundert, Türmchen, Stege und eine Brücke mit Direktverbindung zu einem Hauseingang – irgendwie auch ein wenig skurril. Vor allem aber charmant.

Mariaberget bei Nacht.
Mariaberget bei Nacht.

Nicht weit entfernt befindet sich einer der spektakulärsten Aussichtspunkte Stockholms. Der Monteliusvägen ist ein erst 1998 errichteter Holzpfad entlang der Steilküste zu Riddarfjärden, der östlichen Bucht des Mälarsees. Mit einem fantastischen Blick auf eben diese. Von hier aus kannst du praktisch die ganze Nordhälfte Stockholms überblicken, fotografieren, timelapsen… Aus mehreren Perspektiven – bis hoch zu den neuen Hochhäusern – Norra Tornen – am anderen Ende der Stadt. Insbesondere die Altstadt präsentiert sich hier von ihrer Zimtschnecken-Seite. Und hier findest du die Ruhe, die Farbspiele des Sonnenuntergangs zu genießen. Im Jahr 2020 habe ich mich an Mittsommer (Midsommar) am Ablichten der Dämmerung versucht. So vollständig wollte das Sonnenlicht an diesem Tag freilich nicht die Segel streichen.

Mariaberget erreichst du in etwa 20 Minuten zu Fuß vom U-Bahnhof Slussen, oder von den Brücken, die von der Altstadt aus über die Schleuse führen. Ich empfehle unbedingt den Brücken-Spaziergang über die im Jahr 2020 errichtete Guldbron. Dieses goldene Stahlkonstrukt soll als ein neues Wahrzeichen Stockholms herhalten. Ist aber nicht ganz unumstritten.

Highlights Södermalm

  • Slussen und Guldbron
  • SoFo und Hornstull
  • Mariaberget
  • Haltestellen: Slussen (U-Bahn, Bus), Mariatorget (U-Bahn)

Kungsholmen – Die große Königsinsel und ihre kleinen Geschwister

Eine größere Insel Stockholms, die sich von Westen aus an das Stadtzentrum anschmiegt, lädt besonders zu ausgeprägteren Spaziergängen am Mälaren-Ufer ein: Kungsholmen, die Königsinsel. Die berühmteste Sehenswürdigkeit des Stadtteils ist das Rathaus, Stadshuset, das wenige Fußminuten südlich des Hauptbahnhofs mit seinem markanten Turm das Uferpanorama der City dominiert. Von hier aus kannst du dich auf eine Umrundung der Insel machen. Nordwärts über den Kungsholms Strand – eventuell mit Abstecher nach Vasastan – bis zum Hornbergs Strandpark, wo es viele Cafés und Restaurants gibt – und einen fantastischen Blick in den Sonnenuntergang über dem Mälarsee.

Am Ost- und Südufer kannst du zwischen den Felsen auf der Steilküste und teilweise auf Holzstegen wandern, und von hoch gelegenen Aussichtspunkten aus auf das Brücken- und Inselpanorama blicken. Der letzte Abschnitt am Norr Mälarstrand bietet vor allem viele Fotogelegenheiten Richtung Södermalm und zur Västerbron, sowie vereinzelt gehobenere Gastronomie. Hier sind die Ausblicke besonders in den Abendstunden zu genießen. Wenn du nicht unbedingt direkt die ganze Runde drehen möchtest, kannst du unterwegs auch über Brücken zu Fuß auf die kleinen sympathischen Nachbarinseln spazieren.

Möwe auf einem Felsen vor dem Hintergrund der Tranebergsbron.
Felsküste nahe der Brücke Tranebergsbron.

Lilla Essingen und Stora Essingen gehören verwaltungstechnisch zum Stadtteil Kungsholmen, haben aber ihren ganz eigenen Charme. Und ihre ganz eigenen Geschichten. Auf Lilla Essingen hat Electrolux einst seine weltberühmten Staubsauger gefertigt, und die sehenswerten Hallen werden heute noch genutzt. Nur eben anders. Ein kleines, unscheinbares Eiland, das einen Ausflug wert ist – besonders für Freunde von Wasservögeln. Das hügelige Stora Essingen bietet tolle Aussichtspunkte und einen hölzernen Wandersteg am Mälaren. Wegen der schönen Lage gibt es hier auch viele Villen und Privatwege, die jedoch gekennzeichnet sind.

Holzsteg in Stora Essingen mit Blick auf Alviksbron und Tranebergsbron.
Holzsteg in Stora Essingen.

Auf beiden Essingens hast du einen tollen Blick auf mehrere große Brücken, die die Inseln miteinander verbinden. Eine interessante Halbtages-Brücken-Rundtour führt von Kungsholmen über Lilla und Stora Essingen nach Alvik (Bromma) und zurück nach Kungsholmen. Dabei passierst du vier Brücken. Viel Verkehr – aber dazwischen auch schöne Promenaden, Ausblicke und Abstecher ins Grüne. Es lohnt sich hier grundsätzlich, den Weg zum Wasser zu suchen. Die Stockholmer Küstenlinien sind an vielen Orten liebevoll ausgestaltet oder einfach kaum bebaut.

Highlights Kungsholmen

  • Stadshuset (Rathaus)
  • Wanderung um die Insel Kungsholmen
  • Hornbergs Strandpark
  • Norr Mälarstrand
  • Brücke Västerbron
  • Lilla Essingen und Stora Essingen
  • 4-Brücken-Rundgang
  • Haltestellen: Västerbroplan (Bus), Lilla Essingen (Bus, Fähre), Stora Essingen (Tram)

Lidingö – Das Beschauliche Eiland mit einem Hauch von Toskana

Im Westen Stockholms, als Vorposten der reizvollen Schärenlandschaft liegt die Insel Lidingö. Zwar eine eigene Gemeinde, aber doch nur durch eine Brücke, der Lidingöbron, mit der Hauptstadt verbunden. Lidingö ist flächenmäßig eine vergleichsweise große Insel, versprüht aber vielerorts einen eher provinziellen Charme. Bereits der Blick auf die östliche Felsklippe mit der darin integrierten Straßenbahnroute bietet einen besonderen Anblick. Wenn du mit dem Fahrrad unterwegs bist, lohnt sich eine kleine Tour hinunter zur Südküste und in das kleine Kappsta Naturreservat.

Blick von einer Fähre aus über das Wasser vor Lidingö in der Abendsonne.
Lidingö (rechts) in der Abendsonne.

Das Highlight des Ortes befindet sich jedoch nur 10 Minuten (zu Fuß) von der Lidingöbron enfernt. Vom steilen Ufer her auf Stockholm herab blickend stehen in mediterranem Ambiente hohe Statuen des Poseidon und Kolleg:innen in mehr oder weniger geordneter Manier. Hier befindet sich das Millesgården Museum. Der Skulpturenpark war einst die Heimat des Künstlerpaares Olga und Carl Milles, die offenbar eine nicht unerhebliche Leidenschaft für südeuropäisch anmutende Ästhetik und Lebensqualität hegten. Neben den liebevoll und zugleich erhaben gestalteten Terrassen gibt es hier ein Museum über das Leben des Paares, zahlreiche Skulpturen und andere Kunstwerke.

Poseidon-Statue im Millesgården Museum blickt über das Ufer nach Stockholm.
Die Statue Poseidons scheint über Stockholm zu wachen.

Zu den Highlights Lidingös zählt für mich auch die Anreise dorthin. Entweder zu Fuß, per Fahrrad, mit der Straßenbahn über die Gamla Lidingöbron. Aktuell, im Frühjahr 2022 wird jedoch eine neue Brücke – Lilla Lindingöbron – errichtet, um die alte zu ersetzen. Ich bin gespannt, ob der alte Charme erhalten bleibt. Die attraktivste Alternative ist die Anreise mit der Fähre. Vom Ableger Nybroplan (am Strandvägen) fahren etwa halbstündig Pendelboote der Linie 80 nach Ropsten, auf der anderen Seite der Lindingöbron. Die Fahrt dauert etwa eine Stunde und bietet tolle Aussichten auf die Stockholmer Stadtteile wie und Inseln von der Ostseebucht aus.

Highlights Lidingö

Bromma – Wandern durch Alvik und Smedslätten

Ein zunächst weniger scheinbarer, aber großer Bezirk Stockholms ist Bromma, westlich von Kungsholmen. Man kennt ihn vor allem für seinen Flughafen. Ähnlich wie auf der Nachbarinsel gibt es aber auch hier attraktive Wanderrouten an der Mälar-Küste. Direkt am Fuße der Brücken Tranebergsbron und Alviksbron kannst du dich auf den Weg entlang des felsigen Ufers, vorbei an urigen Siedlungen und durch kleine Nadelhaine machen.

Zunächst bietet der Tranebergs Strand zwischen den Brücken einen tollen Ausblick über den See in Richtung Kungsholmen und der beiden Essingens. Südlich der Alviksbron landest du praktisch unweigerlich in einer Naturoase. Der Mälarpark ist ein Waldstück, in dem viele Jogger unterwegs sind. Wo du dich auf die Suche nach nordischen Rentierflechten machen kannst. Auf den Küstenfelsen kannst du bis zum Wasser herabsteigen. Wer nicht unbedingt eine längere Wanderung anpeilt, kommt her, um sich einfach von der Ruhe und dem Seeblick inspirieren zu lassen.

Rotes Holzhaus in Alvik.
Charmante Häuser an Alviks Küste.

Der Weg entlang der östlichen und südlichen Küste führt bis zum Schloss Drottningholm, dem Residenzschloss der Königsfamilie. Auf begrünten, waldigen Pfaden, auf Promenaden mit Aussichtspunkten und auf Holzstegen. Rund um Stockholm gibt es einige Naturreservats, um der urbanen Hektik zu entkommen. Hier in den Ortsteilen Alvik und Smedslätten entkommst du der Stadt, ohne die Stadt verlassen zu müssen. Mit dem vielleicht spektakulärsten Ausblick auf den Mälarsee in ganz Stockholm. Für einen Moment könntest du glauben, ganz weit draußen zu sein. Doch dann siehst du die Häuserreihen am gegenüberliegenden Ufer. Für Badefreunde gibt es zudem ein 150 Meter langes Strandbad – das Solviksbad, an der Süspitze Brommas.

Über Felsen hinweg zum Strandbad Solviksbad.

Für eine kurze Wanderung bis zum Solviksbad solltest du – von der Haltestelle Alviks Strand kommend – je nach Tempo 1-2 Stunden einplanen. Und entsprechend nochmal eine Stunde für den Rückweg. Ich empfehle aber auch den Weg über die Alviksbron zu Fuß anzutreten. Von der Mitte der Brücke aus hast du einen fantastischen Ausblick auf die einander gegenüberliegenden Küsten Stora Essingens und Alviks.

Highlights Bromma

  • Brücke Alviksbron
  • Mälarpark
  • Tranebergs Strand und Alviks Strand
  • Strandbad Solviksbad
  • Haltestelle: Alviks strand (Tram)

Solna – Königliche Naherholung im Norden

Solna gehört eigentlich nicht mehr zur Stadt Stockholm. Und doch fühlt es sich so an. Die Grenze ist kaum sichtbar. Wenn du auf der nördlichen Torsgatan in Vasastan die neuen Zwillingshochhäuser Norra Tornen passierst, verlässt du praktisch die Hauptstadt, und mit dem Auftauchen der modernen Gebäude des altehrwürdigen Karolinska-Instituts befindest du dich bereits in der Nachbargemeinde Solna.

Wieso fühlt es sich weiterhin nach Stockholm an? Für mich liegt dies vor allem am Hagapark, der quasi einer nördlichen Fortsetzung des Königlichen Djurgårdens gleicht. Tatsächlich gehört der Hagapark zum Königlichen Nationalstadtpark, der sich über Stockholm, Lidingö und schließlich Solna erstreckt. Zudem finden sich in diesem italienisch und englisch inspirierten Lustgarten zahlreiche Zeugnisse königlicher Bauaktivitäten, vor allem aus dem späten 18. und frühen 19. Jahrhundert.

Nahaufnahme eines römischen Kupferzelts im Hagapark.
Die Kupferzelte im Hagapark dienten einst als Quartier der königlichen Leibgarde.

Anders als im Djurgården reihen sich hier nicht die weltberühmten Sehenswürdigkeiten aneinander. Das heißt nicht, dass es nichts zu sehen gäbe. Die römischen Kupferzelte etwa, welche die große Wiese „Pelouse“ hinunterblicken. Einige Pavillons und hölzerne Wohnhäuser zieren die Wege durch den bewaldeten Park, und natürlich ist da noch das Haga Slott, in dem derzeit Kronprinzessin Victoria residiert. Auf dem westlichen Areal des Hagaparks befindet sich der riesige Königliche Friedhof Haga, auf dem seit 1920 Mitglieder der Königsfamilie begraben werden. Damit löste der Hagapark die Riddarholmskyrkan als royale Grabstätte ab. Es geht also rundum königlich zu im Hagapark. Und selbst bei Kaiserwetter ist es hier nicht gerade überfüllt… außer eventuell mit Gänsen.

Blick über die große Wiese im Hagapark im Sommer.
Die große Wiese im Hagapark ist Französin und wird Pelouse genannt. Sie fällt hinab zum Ufer des Brunnsviken.

Der Hagapark ist das ideale Ausflugsziel für einen sonnigen Vormittag. Hier kannst du dich einen halben Tag lang zu Fuß an Natur und Kultur erfreuen. Müßiggänger werden sich vielleicht auch einen umfangreich gepackten Picknick-Korb mitbringen und gar den ganzen Tag in der Sonne genießen. Ich persönlich fahre gerne mit dem Fahrrad durch den Park und mache meine Pause in dem sympathischen Café in den Kupferzelten.

Highlights Solna

  • Hagapark
  • Kupferzelte
  • Schloss Haga
  • Königlicher Friedhof Haga
  • Haltestelle: Haga Södra (Bus)

Schloss Drottningholm – Königlicher Wohnsitz im Mälaren

Stockholm ist eine Stadt der Schlösser. Das repräsentative Stockholmer Schloss im Zentrum dient dem königlichen Tagesgeschäft, und die Lustschlösser sind eben Lustschlösser… Oder mittlerweile Residenzschlösser. Das Schloss Drottningholm befindet sich im Ekerö-Archipelago südwestlich des Stadtteils Bromma, und wurde im Jahr 1981 von einer Sommerresidenz zum Hauptwohnsitz der Königsfamilie. Und zu einem allseits beliebten Ausflugsziel. Ein toller Halb- oder Ganztagsausflug, zumal es neben dem Landweg eine Fähre gibt, die das Schlossareal vom Klara Mälarstrand, dem Hafen direkt vor dem Stadshus, anfährt. Die wirklich lohnenswerte Bootsfahrt über den Mälaren dauert 55 Minuten und kostet 260 Kronen (25 €) hin und zurück.

Frontansicht des Schloss Drottningholm an einem bewölkten Tag.
Das Schloss Drottningholm ist der Wolkenfront erhaben.

Die Boote fahren je dreimal am Tag in beide Richtungen: die früheste Hinfahrt um 11:00, die späteste Rückfahrt um19:30 (Quelle: stromma.com). Alternativ kannst du dich natürlich auch auf eine Tages-Wanderung entlang der Küste von Bromma machen, oder schnell und günstig mit dem öffentlichen Nahverkehr – mit U-Bahn und Bus in 32 Minuten ab T-Centralen – anreisen (Quelle: sl.se).

Das Schloss genießt übrigens den Status eines Weltkulturerbes und verdient es allein wegen des Schlossgartens besucht zu werden. Urige Enten- und Gänseteiche, umringt von königlich gepflegtem Rasen und einem barocken Garten samt Irrgarten, Schlosstheater und kleinem chinesischen Schloss. Da das Areal nicht allzu riesig ist, reicht es, für eine entspannte Besichtigung 2 Stunden mitzubringen. Es sei denn, du bringst dir was zum Picknicken mit oder vergisst dich beim Betrachten und Fotografieren der Schlossgänse.

Grüne Seerosenblätter auf einem Teich im Schlossgarten Drottningholm.
Rasen und Seerosen im Schlossgarten von Drottningholm.

Highlights Drottningholm

  • Fähre zum Schloss Drottningholm
  • Schlosspark und Barocker Garten
  • Chinesischer Pavillon
  • Haltestelle: Drottningholm (Bus)

Der Schärengarten vor Stockholm – Ausflusgziele in der Ostsee

Zu den einmaligen nordischen Landschaftserlebnissen gehören die vom eiszeitlichen Feinschliff gekennzeichneten Schären. Tausende dieser kleinen Inseln bilden vor der Ostseeküste Stockholms und Mittelschwedens den riesigen Schärengarten (Skärgården). Beim Auslaufen aus Stockholm hat man nicht sofort den Eindruck, dem offenen Meer zu begegnen. Denn noch 80 Kilometer vor der Küste tauchen kleine Inselchen auf. Einige Inseln sind bewohnt und für den Tourismus bewirtschaftet. Aber selbst die besonders beliebten dieser Orte scheinen nicht völlig überlaufen zu sein. Vom Tagesausflug bis zum mehrtägigen Retreat in einem roten Holzhaus… ein Trip in den Schärengarten ist auf jeden Fall eine Einladung zum Relaxen. Frische Seeluft inklusive.

Eine Insel im Stockholmer Schärengarten mit roten Holzhäusern.
Zwischenstopp im Schärengarten.

Täglich steuern mehrere Fähren der Anbieter Strömma und Waxholmsbolaget die größeren, einschlägigen Inseln von den zentralen Stockholmer Ablegern Strömkajen und Strandvägen aus an: Vaxholm, Grinda, Sandhamn, … Das Gute: wenn du spontan unterwegs bist, kannst dich auch erst am Hafen für ein Boot entscheiden. Sofern nicht bereits online ausgebucht, kannst du Tickets direkt an Board kaufen (Quellen: stromma.com; waxholmsbolaget.com).

Die Frequenz der Fähren ist im Sommer etwas höher – und auch Boote etwa nach Utö fahren direkt vom Strömkajen. Das See-Erlebnis ist ohnehin im Sommer größer, denn die frische Seeluft lässt sich am besten draußen auf Deck genießen. Was nicht bedeutet, dass die Bootstouren nicht auch in der langen kalten Jahreszeit schön sind. An Board werden Getränke, Snacks und teilweise auch hochwertige Speisen serviert. Smaklig måltid!

Rotes Holzhaus mit rotem Zaun auf Vaxholm. Eine schwedische Fahne hängt an der Fassade.
Rote Holzhäuser auf Vaxholm.

Vaxholm ist eine Insel, die ich immer gerne ansteuere. Die Fahrt dauert etwa eine Stunde, sodass sich die Tour leicht und auch spontan in einen Tag integrieren lässt. Und trotzdem bekommst du viel von der Schärenlandschaft mit. Vaxholm ist eine zentrale und auch durchaus beliebte Schäre, sodass es dort auch eine umfangreiche touristische Infrastruktur mit Ferienhäusern, Restaurants und reizenden Gartencafés gibt.

Direkt gegenüber des Hafens liegt die Insel mit der Festung Vaxholms Kastell, die man aus den Pipi Langstrumpf Filmen kennt und die mit einem Museum auch Besucher einlädt. Für einen Tagestrip nach Vaxholm solltest du für die reine Besichtigung 1-2 Stunden einplanen. Am Wochenende fahren die Fähren auch noch am späten Abend zurück nach Stockholm. Alternativ fahren auch Busse Richtung City (Linie 670, sl.se).

Highlights Schärengarten

Wenn du eigene Erfahrungen und Tipps teilen möchtest, oder Fragen zu Stockholm und Umgebung hast, schreib gerne was in die Kommentare.

Hinweis: Alle in diesem Artikel beschriebenen Reisen wurden privat finanziert. Ich erhalte keine finanziellen Zuwendungen von in diesem Artikel genannten Unternehmen oder anderen Organisationen.

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