Ein Tag in Shanghai – meine 3 Highlights für einen Kurzbesuch

Shanghai ist mit über 20 Millionen Einwohnern die größte städtische Siedlung der Volksrepublik China. Und irgendwie auch nicht. Denn nachdem ich bereits einige andere Orte Chinas bereist habe, wähne ich mich hier nun zurück in meiner westlichen Komfortzone. Überall westliche Expats, westliche Kaffeehaus- und Restaurantketten, und ich kann mich hier in Englisch deutlich besser verständigen als in anderen chinesischen Metropolen. Ich neige dazu, Shanghai als eine riesige Metropole in der Nähe Chinas zu bezeichnen. Für viele ist die Stadt auch nur ein Zwischenstopp auf dem Flugweg in andere asiatische Großstädte. Eine Stadtbesichtigung lohnt sich allemal. Ein visumfreier Transit-Aufenthalt von bis zu 144 Stunden (!) ist in Shanghai durchaus möglich*. Dank der schnellen Verbindung mit der Magnetschwebebahn (Maglev) lohnt es sich sogar, den Flughafen Pudong für nur wenige Stunden Richtung City zu verlassen. Doch was gibt es auf die Schnelle zu sehen?
*während der Corona-Pandemie ausgesetzt

Shanghai at Night
Eine kurze Shanghai-Tour lohnt sich auch bei einem Zwischenstopp.

Die Stadt Shanghai wird durch den Fluss Huangpu (黄浦江) in zwei Hälften geteilt, Puxi (浦西) und Pudong (浦东新区). Die Namen deuten deren Lage westlich (xi) beziehungsweise östlich (dong) des Huangpu an. Grundsätzlich kann man den westlichen Teil der Stadt als den traditionellen Stadtkern Shanghais bezeichnen. Hier erlebst du die Stadt in ihrer vollen Bandbreite. Mit den europäisch geprägten Straßenzügen – etwa in der ehemaligen französischen Konzession – und den legendären Straßen-Barbecues. Aber auch traditionelle Tempel und Gartenanlagen kannst du hier bestaunen. Demgegenüber steht der junge Stadtteil Pudong mit seiner weltbekannten Skyline. Erst ab 1990 wurde das Areal zur Erschaffung einer Sonderwirtschaftszone bebaut. Für Besucher bietet sich hier heute wohl eines der weltweit spektakulärsten Ensembles an Hochhäusern mitsamt beeindruckendem Lichtspiel in der Nacht.

The Bund

The Bund, oder Waitan (外滩) ist die berühmte Promenade am Westufer des Huangpu-Flusses und bietet einen faszinierenden Blick auf „alt“ auf „neu“ – gleichermaßen. Hier stehen die Zeugnisse der wechselhaften Kolonialgeschichte dem Selbstbewusstsein der heutigen chinesischen Wirtschaftsmacht gegenüber. Der Name Bund bedeutet etwa „Kai“ und erschließt sich hier von selbst. An der Promenade befinden sich insgesamt 26 Gebäude aus der Kolonial-Zeit des 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Ein facettenreiches Miteinander internationaler Baustile. Am gegenüberliegenden Ufer präsentiert sich die mächtige Pudong-Skyline in ihrem vollen Stolz. Vom Bund aus kannst du den besten Blick auf die Hochhaus-Fassaden genießen – aus verschiedenen Perspektiven. Es lohnt sich, sowohl bei Tageslicht als auch nach Sonnenuntergang herzukommen.

Die Architektur rund um die Altstadt zeugen von der Kolonialgeschichte Shanghais.

The Bund bei Tag

Der Bund ist vor allem eine Touristenattraktion. Wahrscheinlich die Attraktion schlechthin in Shanghai. Besonders an Feiertagen und bei gutem Wetter ist hier die Hölle los – im besten Sinne. Anders als in anderen attraktiven chinesischen Großstädten – wie etwa Qingdao oder Dandong -treffe ich hier auch viele ausländische Touristen an. Es gibt Verkaufsstände für Softdrinks und Eiscreme. Aber in Maßen. Für das obligatorische Beweisfoto vor der Skyline finde ich leicht Mit-Touris, die mich ablichten. Allerdings mit etwas Wartezeit an den beliebtesten Aussichts-Spots – nehme ich gern´ in Kauf. Besonders zur Besichtigung der Kolonial-Bauten am West-Ufer empfehle in den Besuch bei Tageslicht. Die Promenade erstreckt sich über etwa 1,5 Kilometer, und 2 Stunden bieten genug Zeit, sich ausgiebig umzusehen und den Booten auf dem Huangpu entspannt beim Schippern zuzusehen.

The Bund. Der Uhrenturm des Shanghai Custom House (江海關大樓) ist wohl das dominanteste Element.
Das Peace Hotel (和平饭店).
Boot auf dem Huangpu-Fluss
Der in den mächtigen Yangtze-Fluss mündende Huangpu-Fluss wird fleißig von Booten befahren. Der Ausblick gefällt auch an wolkigen Tagen.

Vorsicht Teehaus-Betrüger:innen

Als ich an einem sonnigen Tag den Bund hinunter spaziere, werde ich von zwei jungen Frauen im Businessoutfit angesprochen – in nahezu akzentfreiem Englisch. Das ist bereits relativ ungewöhnlich. Sie verwickeln mich in ein Gespräch und folgen mir ein Stück. An einem gewissen Punkt laden sie mich zu einem Tee in einem traditionellen Teehaus ein – es sei nur ein kurzer Weg vom Bund. Glücklicherweise hatte ich zuvor davon gelesen. Offenbar bekommt man in den Teehäusern dann zwar feinen Tee serviert, darf die Rechnung dann aber selbst bezahlen. Und zwar zu extrem überhöhten Preisen. Also: Vorsicht vor freundlich-aufdringlichen Damen mit Tee-Bestreben am Bund!

The Bund bei Nacht

Das echte Highlight ist für mich jedoch die Nacht am Bund. Die Gebäude sind hell und imposant beleuchtet. Farbenspiele an den Hochhausfassaden. Chinesische Großstädte geizen nicht selten mit energieintensiven, allabendlichen Leuchtkulissen. In Shanghai ist dieser Brauch zur Perfektion gereift. Besonders der Oriental Pearl Tower (东方明珠塔), der aus der Kulisse herausragende, raketenförmige Turm mit den drei Kugeln macht Spaß: ein durchweg dynamisches, wechselhaftes Farborchester. Wie gesagt: Nachhaltigkeit geht anders. Aber wir sind ja im Urlaub. Beim abendlichen/nächtlichen Bund-Spaziergang ist übrigens etwas Vorsicht geboten, denn offensichtlich treiben sich hier Taschendiebe herum, die es auf leicht identifizierbare Tourist:innen abgesehen haben. Mir wurde mitunter von Polizisten empfohlen, meinen Rucksack vorne zu tragen, um hinterrücks operierenden Delinquenten keine Angriffsfläche zu bieten.

The Bund in Shanghai bei Nacht.
Voll beleuchtet: Shanghai Pudong Development Bank und Shanghai Custom House.

Pudong Skyline at Night
Die Skyline von Pudong bei Nacht.

Pudong und Oriental Pearl Tower

Mit der Fähre nach Pudong

Um von Puxi nach Pudong zu gelangen, gibt es zahlreiche Möglichkeiten wie die Metro (Linie 2) oder mehrerer Buslinien. Ich empfehle eine günstige und schnelle Fähre über den Fluss. Das spart etwas Geld und hat eben den Charme der 100-jährigen Geschichte traditioneller Huangpu-Überfahrten. Eine populäre Route wird durch die Dongjin Line bedient, welche am Bund von der East Jinling Road Ferry Station ablegt und in Pudong die Dongchang Road Ferry Station ansteuert. Diese Fährlinie ist jedoch ausschließlich für Fußgänger vorgesehen. Wenn du ein Fahrrad oder einen Roller dabei hast, nimmst du besser eine der anderen 18 Linien, die dich ebenso ans Ziel bringen.

Huangpu-Fähre (Dongjin line)
Abfahrten – Puxi: 127, East Jinling Rd.: 6:00 – 22:00h – alle 15 Minuten
Abfahrten – Pudong: 1, Dongchang Rd.: 6:12 – 22:00h – alle 15 Minuten

Warten auf die Fähre.

Die drei Riesen von Pudong

Auf der Pudong-Seite sind die wichtigen Sehenswürdigkeiten schnell zu Fuß erreichbar. Zunächst natürlich das Super-Hochhaus-Trio, bestehend aus Shanghai Tower (632 m), Jin Mao Tower (420,5 m) und dem Shanghai World Financial Center (494 m). Der Shanghai Tower ist derzeit der weltweit Drittgrößte seiner Zunft und bietet seit 2017 für Besucher:innen eine Aussichtsplattform auf 552 m Höhe – derzeitiger Weltrekord. Einen tollen Blick auf die drei Riesen hast du (samt weicher Knie) von der Yincheng Road aus. Etwa 15 Minuten Fußweg vom Fährhafen entfernt. Für eine vollständige Fotoaufnahme muss ich hier mindestens in die Knie gehen.

Shanghai Tower
Beeindruckende Dominanz. Die drei großen Türme von Pudong.

Aussicht vom Oriental Pearl Tower

Ich persönlich bin ein großer Fan des in seiner Höhe etwas bescheideneren Oriental Pearl Towers, der mit seinen 468 Metern zwischen 1995 und 2008 immerhin das höchste Bauwerk Chinas war. Der Fernsehturm streckt sich mit seiner raketenförmigen Statue imposant Richtung Himmel und ist von drei großen, pinken Kugeln geschmückt. Weitere acht, von Weitem weniger prägnant sichtbare Kugeln sind ebenfalls Teil dieser Konstruktion und tragen zu der einzigartig gestaffelten Kontur bei. Auch der Oriental Pearl Tower ist für Besucher:innen geöffnet und bietet einen tollen Rundumblick über Shanghai, inklusive gläsernen Skywalks.

Oriental Pearl Tower
Der wohl ausgefallenste Wolkenkratzer Shanghais: Oriental Pearl Tower (东方明珠塔).

Es gibt die Option, die Aussicht – je nach Grad der Schwindelfreiheit – auf unterschiedlicher Höhe in einer der drei großen Kugeln zu genießen:

  • Space Module: die höchste der pinken Kugeln liegt bei 351 Metern und bietet den Blick aus der Vogelperspektive
  • Untere Kugel (lower sphere): die zweithöchste der Kugeln bietet auf zwei Ebenen eine Sky Gallery (263 Meter) sowie eine Aussichtsplattform mit dem transparenten Skywalk (259 Meter) – das Highlight für Waghalsige
    • für exklusive Gaumenfreuden gibt es auf 267 Metern zudem ein rotierendes Restaurant
  • Space City (lowest sphere): die unterste der Kugeln bietet eine etwas schwindelfreiere Aussicht auf 90 Metern

Wie schon erwähnt – das Highlight ist für mich zweifelsohne der Skywalk und die Rundum-Aussicht von der Unteren Kugel (259 m), da man den Bund und die restliche Stadt von hier aus in nicht allzu sehr miniaturisierter Form sieht, und es zum Teil unterhaltsam ist, Besucher beim schnellen Posieren auf dem gläsernen Boden zu beobachten. Ich muss dabei hinzufügen, dass ich mich selbst nicht einmal getraut habe, diesen Bereich zu betreten, und daher höchsten Respekt vor allen habe, die den Schritt auf den Abgrund wagen.

Blick auf den Bund vom Oriental Pearl Tower
Der Blick auf den Bund vom Oriental Pearl Tower.
Oriental Pearl Tower Sky Walk
Schwindelfreie Tourist:innen wagen sich auf den transparenten Skywalk.

Der Rundgang auf der Plattform ist gleichwohl fantastisch. Das emporragende Trio der Wolkenkratzer rund um den Shanghai Tower auf der Süd-Ostseite, und im Westen die nicht minder stolze Skyline von Puxi hinter dem kolonialen Bund-Ufer. Der Blick gen Norden führt entlang des Huangpu-Flusses, der irgendwo weiter hinten nahe der Küste zum Gelben Meer in den Jangtse mündet. Bei gutem Wetter soll dieser Zusammenfluss sichtbar sein. Am Tag meines Besuchs sind Luft und Sicht leider etwas zu smoggy. Und dennoch lohnt es sich hier hochzufahren, um nach unten zu gucken. Bei meinem nächsten Shanghai-Trip habe ich vielleicht ein klein wenig mehr Glück. Und du vielleicht auch.

Huangpu River from Oriental Pearl Tower
Blick nordwärst und flussabwärts des Huangpu. Bei gutem Wetter reicht der Blick bis zur Jangtse-Mündung.

Oriental Pearl Tower

Anreise: Wenn du lieber per Metro anreisen möchtest, nimmst du die Linie 2 bis „Lujiazui Station
Öffnungszeiten: 8:30 – 21:30h
Eintrittspreise: Der Besuch des Oriental Pearl Towers ist vergleichsweise kostspielig. Es gibt zahlreiche, verschiedene Pakete, die zum Teil den Besuch des Restaurants einschließen. Buchen kannst du die Tickets zum Beispiel auf tavelchinaguide.com, oder eben direkt vor Ort am Schalter. Als Auszug hier die zwei wohl relevantesten Optionen:
1. Alle drei Kugeln mit Shanghai History Museum (im Erdgeschoss): 220 Yuan (~32 Euro)
2. Untere Kugel (Sky Walk/ Galerie) und Space City mit Shanghai History Museum: 190 Yuan (~27 Euro)

Yu Garden (Yu Yuan) und Tourist Market bei Nacht

Die Anlage Yu Garden oder Yu Yuan (豫园) ist ein zentral gelegener, über 400 Jahre alter Garten im traditionellen chinesischen Stil mit tollen tempelartigen Hallen, Außenanlagen und reichlich Shopping-Möglichkeiten. Das Wort „Yu“ bedeutet „Frieden“ und „Gesundheit“. In seiner ursprünglichen Form und Auslastung spendete dieser Garten gewiss beides. Während Teile der Anlage nur bis 16:30 geöffnet haben, lohnt sich der Besuch dennoch auch (und besonders) am Abend, wenn praktisch alles voll und bunt beleuchtet ist, was für sich bereits ein Spektakel ist. Denn neben der traditionellen Gartenanlage aus der Ming-Ära gibt es hier freilich eine beachtliche Shopping-Meile, den farbenfrohen Yuyuan Bazaar (auch Yuyuan Tourist Market).

Sansui Hall (三穗堂) mit traditionellem Teich und der langen Neun-Bogen Brücke (links)

Ein Spaziergang auf der für traditionelle chinesische Gärten typischen Neun-Bogen-Brücke, die sich zwischen den bunt beleuchteten Pavillons, inklusive des berühmten Huxintin-Teehauses (湖心亭茶楼) erstreckt, ist eine sehr charmante Art und Weise den Yu Garden auch abends zu erkunden. Aber Vorsicht: besonders an Feiertagen ist mit hohem Besucheraufkommen zu rechnen. Bei meinem Besuch zum Drachenbootfest 2017 (das Fest findet meist an einem Tag im Juni statt) ist es gerammelt voll. Aus meiner Sicht tut das dem Erlebnis keinen Abbruch. Eben auch ein Erlebnis für sich. Bei Tageslicht mag es etwas weniger dicht gedrängt sein. Aber eben ohne die tollen optischen Eindrücke.

Huxinting Teehaus (湖心亭茶楼) mit dem Shanghai Tower im Hintergrund.
Yu Garden at Night
Drachensymbolik und bunte Beleuchtung im Yuyuan Bazaar am Tag des Drachenbootfests 2018.

Insbesondere wenn du nur einen kurzen Aufenthalt in Shanghai – oder China – hast und/oder noch schnell Souvenirs und Mitbringsel besorgen möchtest, wirst du auf dem Yuyuan Bazaar (湖心亭茶楼) fündig. Neben traditionellem Kunsthandwerk und feinem Schmuck findest du hier Mode-Boutiquen, Tee-Händler und chinesische Süßwaren. Ich kann besonders den hier in kleinen Döschen verkauften Grünen Tee empfehlen. Den gibt es in mehreren Sorten, wird sicher zu Touri-Preisen verkauft, passt aber gut ins Handgepäck. Zudem gelten die in den Bistros angebotenen Dumplings als besondere Shanghai-Schmankerln. Ich habe stattdessen frisch frittierten Tofu probiert. Kein ganz großes Gaumen-Spektakel, aber dennoch ein schöner pflanzlicher Snack für zwischendurch.

Yu Garden Entrance Gate
Natürlich gibt es auch bei Tag Grünes Licht am Eingang zum Yuyuan Tourist Market (豫园旅游商城).
Shopping im Yuyuan Bazaar a.k.a. Tourist Market.

Anreise: Es gibt eine eigene Metro Station „Yuyuan Station“, die von der Metro-Linie 10 bedient wird. Der Yu Garden ist auch fußläufig vom Bund entfernt. Je nach Tempo in 20-30 Minuten.

Öffnungszeiten: 8:45 – 16:45h (betrifft nicht die Bereiche mit freiem Eintritt wie die Neun-Bogen Brücke) – Montag geschlossen
Eintrittspreise: 30-40 Yuan (saisonabhängig)

Trivia

Ein Nachbau des Yu Gardens befindet sich in Good old Germany, im Hamburger Stadtteil Eimsbüttel. Wenn du also nicht ganz so weit reisen möchtest, um chinesische Gartenkunst zu genießen, findest du zumindest eine Inspiration quasi vor der Haustür.

Kulinarisches Highlight

Wenn du gerne echten chinesichen Hot Pot in gehobenem Ambiente erleben möchtest, empfehle ich den Besuch eines der Haidilao Hot Pot Restaurants in Shanghai. Es mag von Vorteil sein, vorher einen Tisch zu reservieren. In der Filiale in der Haining Road etwa gibt es ansonsten einen sympathischen Wartebereich mit Brettspiel-Angebot. Wird der reservierte Tisch frei, führt dich ein:e Kellner:in dorthin und bekleidet dich mit einer Schürze bekleidet. Service.

Hier hast du auch die Möglichkeit, Meister:innen der Nudelfertigung bei ihrem Handwerk zuzusehen. Eine beeindruckende Erfahrung, die mich immer wieder staunen lässt. Auch Shows mit maskierten Tänzer:innen werden hier bisweilen geboten. Ich durfte dies am Tag des Drachenboot-Festivals 2017 erleben. Bei solchen Anlässen ist der Laden natürlich voll, aber die Stimmung ist bei den Vorführungen entsprechend gut.

Nudelzubereitung in Shanghai
Nudel-Meisterin im Shanghai Haidilao Hot Pot Restaurant.

Mein Tipp für einen Tag in Shanghai

Die beschriebenen Sehenswürdigkeiten kannst du leicht und mit wenig organisatorischem Aufwand innerhalb eines Tages besichtigen – meiner Erfahrung nach auch weitgehend zu Fuß. Wenn du eine Übernachtung einplanst, findest du westlich des Bunds in Puxi zahlreiche preisgünstige Hostels oder auch komfortable Hotels.

Am Morgen/Vormittag empfehle ich einen Spaziergang am Bund. Je früher du aufschlägst, desto wahrscheinlicher ist es, dass du Menschen beim entspannenden Frühsport beobachten kannst. Nach 1-2 Stunden am Bund nimmst du die Fähre an der East Jinling Road Ferry Station und fährst rüber nach Pudong, wo du die Vogelperspektive vom Oriental Pearl Tower (oder auch Shanghai Tower) genießt. Dafür solltest du 2-3 Stunden einplanen. Rund um die Wolkenkratzer findest du zahlreiche Möglichkeiten, Mittag zu essen. Allerdings etwas teuer als in der Altstadt. Am Nachmittag machst du dich mit der Fähre zurück auf den Weg nach Puxi und in Richtung Yu Garden. Für einen ausgiebigen Besuch mit Spaziergang, Souvenir-Shopping und Dumpling- Verköstigung sind etwa 2 Stunden einzuplanen. Zum Abschluss solltest du noch den nächtlichen Blick auf die Pudong-Skyline vom Bund aus genießen und fotografieren.

Wenn du noch Zeit hast und eventuell noch eine Übernachtung einplanst, empfehle ich, zum Abendessen einen Platz im Haidilao Hot Pot (Haining Road) zu reservieren. Vom Bund aus ist das Lokal in einer halben Stunde zu erreichen. Ansonsten schnell ein Taxi anhalten. Diese kulinarische Exkursion lässt sich auch per Taxi zwischen Yu Garden und Bund einbauen.

Hinweis: Alle in diesem Artikel beschriebenen Reisen wurden privat finanziert. Ich erhalte keine finanziellen Zuwendungen von in diesem Artikel genannten Unternehmen oder anderen Organisationen.

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